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Allen TheaterOrgel
Beim Stöbern bin ich auf dieses Video gestoßen, Blick auf und technische Erläuterungen zu der mächtigen fünfmanualigen Theaterorgel Allen TO-5Q, leider nur in englischer Sprache, aber -wie ich finde- interessant. Diese Orgel findet tatsächlich sogar in einigen US-Kirchen Verwendung...
https://www.youtube.com/watch?v=n2sV6a5Eu-0&sns=em
So eine Theaterorgel hat durchaus Charme. Bei ihr stößt sich wahrscheinlich auch niemand daran, dass die Pfeifen fehlen... Könnte es sein, dass die Theaterorgel in ihrer Eigenständigkeit mehr Anerkennung erfährt als die Kirchenorgel?
Wie lange es wohl dauert, ehe die Bilderstürmer auf den Plan treten, die sich am Wort Theaterorgel stoßen. Oder darf das sein? Sakralorgel wurde ja herbest kritisiert.
Zitat von Gemshorn
So eine Theaterorgel hat durchaus Charme. Bei ihr stößt sich wahrscheinlich auch niemand daran, dass die Pfeifen fehlen...
Wie meinst Du das? Bezogen auf dieses konkrete digitale Modell oder auf die Nutzung des pfeifenreduzierenden Multiplex-Systems bei den "originalen" Theaterorgeln?
Also ich bin ein sehr visueller Mensch. Ich sehr alles in Bildern – auch die Musik. Daher brauche ich für das Kirchenorgel/PO-Feeling einfach einen Pfeifenprospekt – und zwar einen glaubwürdigen (also mit durchaus großen Pfeifen) und auch Manubrien – das gehört für mich einfach dazu. Ob das sinnvoll ist oder nicht ist völlig egal. Ob es POs mit Wippen gibt oder nicht auch. Ich habe das Feeling erst wenn ich ziehen und abstoßen kann und wenn ich Pfeifen sehe.
Bei Theater/Kinoorgeln ist das ganz anders. Hier kommt das "Echtfeeling" rein vom Spieltisch. Und der muss groß und eben in der typischen Hufeisenform sein. Pfeifen braucht es keine weil die sieht man im Kino auch selten oder eben nur im Kasten. Bei TOs gibt es ja kaum freistehende Pfeifen. Aber TO via Hauptwerk und via Midi von einer digitalen Sakralorgel (noch schlimmer mit Manubrien) zu spielen geht für mich gar nicht. Das ist wie Hammondsound aus dem Keyboard. Geht nicht – egal wie es kling. Daher wollte ich schon immer so eine Allen TO. Die ist der Hammer! Aber leider eben zu groß für meine Räumlichkeiten. Irgendwann vielleicht. Ich war mal bei einem Freund in USA und der hatte eine echte Pfeifen-TO und der Spieltisch kam aus dem Boden hoch. Das ist der Oberhammer. ABER die echten Pfeifen waren in dem Haus die reinste Ohrenqual. Eine digitale TO ist viel besser für zuhause geeignet. Echte Pfeifen brauchen eben viel Raum – noch viel mehr als die größten US-Wohnzimmer, geschweige denn unsere Zimmerchen hierzulande.
Es lebe also Digital. Aber bitte möglichst authentisch, will heißen mit dem richtigen Spieltisch. Und Second-Touch geht mit Midi-POklaviatur auch einfach nicht richtig, selbst wenn Hauptwerk da eine Lösung hat die mittels Anschlagdynamik auszulösen (ich bekomm das aber einfach nicht zuverlässig hin). Auch ist es absolut unmöglich beispielsweise mit der Viscount-Klaviatur mit Druckpunkt irgendwie zu den Tönen zu gleiten (da ist es eher ein stolpern und hüpfen). Mit einer Waterfall-Klaviatur ginge das schon, aber die hat üblicher Weise ja keine Anschlagdynamik. Also kurz: Wenn digitale TO, dann eben so eine Allen. Ein Traum!
PS: so Mischungen wie vom CC, also klassische PO und TO in einem Spieltisch (bunte Wippen, aber doch kein Hufeisen) geht auch nicht. Die Mischung von PO und TO Stimmen jedoch klappt hervorragend.
VG
Michal
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