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Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Dr John Bull
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gelöscht
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#61 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Zitat von trompetendulzian im Beitrag #37
Zum Thema Schwindler habe ich gerade einen uralten Thread gefunden.
Für Dr John Bull dürfte interessant sein, dass man auch dort Tastaturblöcke mit MIDI-Ausgang bekommt, wie aus der italienischen Preisliste ersichtlich. Die angegebenen 3450 € für einen dreimanualigen Block aus Eiche mit Echtholztasten halte ich im Vergleich für sehr günstig.
Viele Grüße
Trompetendulzian
Ich habe mich etwas in die Schwindler Tastaturen eingelesen - scheinen schon recht ähnlich zu sein wie die AWKs, ebenfalls mit justierbarem magnetischen Druckpunkt und die Verarbeitung scheint auf den Bildern top zu sein! Wenn ich ein neues Instrument bestelle, wird diese Tastatur angesichts des Preises an erster Stelle stehen (muss nur schauen, wie der Versand aus Italien und die Garantie abgewickelt werden).
Zitat von TrumpetTune im Beitrag #57Hallo
Nach welchem Zeitraum hast du denn jeweils wechseln müssen?
Und woran hast du gemerkt, dass die Spielqualität nachlässt? Waren es dann einzelne Tasten oder eher der Gesamteindruck?
Ich habe das immer an einem ziemlich deutlich vernehmbaren Knackgeräusch einzelner Tasten wahrgenommen.
Die Kunststoff-Hütchen sind immer in Reihen einer Oktave erhältlich, so dass man mindestens eine Oktave repariert. Die kniffligste Herausforderung ist das Anheben und Aushängen der Federn. Mir hat dabei am besten eine gekröpfte Spitzzange geholfen mit möglichst langen Zinken.
Zitat von TrumpetTune im Beitrag #57
Nach welchem Zeitraum hast du denn jeweils wechseln müssen?
Ich hatte im Schnitt alle fünf Jahre das Thema, bei etwa einstündigem täglichen Orgelspiel....
alle 5 Jahre, das liest sich wie eine Warnung und wäre für mich ein echtes Ausschlusskriterium für Fatar. Ich möchte nicht wissen, was sich die Kisselbach´s anhören müssen, wenn bei einer 3- manualigen Gloria mit 2000 € Aufpreis für die holzbelegten Fatars, alle 5 Jahre solch ein Aufwand getrieben werden muss.
Zitat von Abstrakte im Beitrag #64
alle 5 Jahre, das liest sich wie eine Warnung und wäre für mich ein echtes Ausschlusskriterium für Fatar. Ich möchte nicht wissen, was sich die Kisselbach´s anhören müssen, wenn bei einer 3- manualigen Gloria mit 2000 € Aufpreis für die holzbelegten Fatars, alle 5 Jahre solch ein Aufwand getrieben werden muss.
Hallo
Wenn man weiss, wie es geht, hält sich der Aufwand ja in Grenzen. Sehr hilfreich ist ein Akku-Schrauber, um die zahlreichen Schrauben zu lösen und nachher wieder zu befestigen....
Ich habe etwa eine Stunde dafür gebraucht....
Zitat von Ebi im Beitrag #65
....Wenn man weiss, wie es geht, hält sich der Aufwand ja in Grenzen. Sehr hilfreich ist ein Akku-Schrauber, um die zahlreichen Schrauben zu lösen und nachher wieder zu befestigen....
Ich habe etwa eine Stunde dafür gebraucht....
Hallo
ich habe gerade noch einmal diesen Text überflogen. Die zahlreichen Schrauben, die zu lösen und wieder zu befestigen sind, sind vor allem die zur Fixierung der Rückwand und des Notenpults meiner Johannus-Kabinet. An den Tasten selber sind keine Schrauben zu handhaben. Dies noch mal zur Klarstellung...
#67 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Ich habe gerade beim Herumsurfen entdeckt, dass bei Pausch ebenfalls eine Doppelmagnetklaviatur im Programm ist. Leider ist der Hersteller nicht angegeben. Könnte es sich hierbei um Schwindler handeln? Die Artikelnummer KLAS61lässt diese Assoziation zu.
Nochmal zu den AWKs: Gibt es irgendwo eine Übersicht, welche Tastenbeläge möglich sind? In der Produktbroschüre ist neben dem üblichen dunklen Holz (Ebenholz oder Wengé?) immerhin noch ein Beispiel mit Bambus zu finden.
Bei Schwindler gibt es diese Optionen (ein bisschen runterscrollen).
Viele Grüße
Trompetendulzian
#68 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Hallo Trompetendulzian,
Das ist eine AWK bzw Schwindler Tastatur. Man erkennt die INBUS Schrauben zur Magnetverstellung und den Metallstift mit Gummiring zur Führung. Kleiner Tipp zur Spielweise, man sollte tunlichst vermeiden bei schnellen Manualwechsel von unten nach oben mit der Hand unter die Tasten zu stoßen und diese anzuheben. Dabei wird der Gummiring des Führungsstifts nach oben geschoben. Das hat zur Folge das die Tasten bei schnellen loslassen stark nachfedern oder sogar hängen bleiben können.
LG
Frank
Ebi
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gelöscht
)
#69 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Mir erscheinen die Klaviaturpreise immer noch sehr überteuert... auch bei einem Preis von 1000 Euro. Der Materialpreis dürfte im unteren dreistelligen Bereich liegen. Ich kann nur nochmals betonen: Es wird Zeit, dass Digitalorgeln grundsätzlich mit Holzklaviaturen ausgeliefert werden.
Zitat von Gemshorn im Beitrag #70
...Es wird Zeit, dass Digitalorgeln grundsätzlich mit Holzklaviaturen ausgeliefert werden...
Ja! - und und alle Autos demnächst in Serie mit Ledersitzen, dem advanced Sound-System und dem erweiterten Navigations- und Konnektivitätsmodul...
Ich fürchte, dass das Utopie ist. Es geht einfach darum, den Preis des "Basismodells" möglichst attraktiv niedrig zu halten. Mit den "billigsten" Klaviaturen lassen sich die DO's der heutigen Zeit von jedem "Einsteiger" problemlos spielen. Sollte ein "Fortgeschrittener" sich für das Instrument interessieren und dafür höherwertige Klaviaturen erwarten, so darf er / sie / es sich an den Sonderausstattungen genüge tun.
Auch DO-Hersteller und Händler wollen schließlich am Verkauf der Produkte verdienen.
Das ist so. Das wird so bleiben.
VG
Aeoline
Hallo
Ich bin überzeugt, dass der klangliche Stand bei den meisten Digitalorgeln irgendwann auch bereits bei Einsteiger-Modellen so hoch sein wird, dass nach anderen Differenzierungsmöglichkeiten gesucht werden muss - und dann das Thema "Klaviaturen" dran ist, um hier noch Potenzial auszuschöpfen. Sobald die erste Firma Holzklaviaturen mit realistischem Spielgefühl serienmässig anbietet, wird es irgendwann mal Standard werden. Möglicherweise dauert das gar nicht mehr so lange - auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit im Sinne von "Holz statt Plastik"...
Zitat von Aeoline im Beitrag #71
Ja! - und und alle Autos demnächst in Serie mit Ledersitzen, dem advanced Sound-System und dem erweiterten Navigations- und Konnektivitätsmodul...
Das ist teilweise nicht fern der Realität; habe gerade ein neues Auto (Liefertermin: Juni!) bestellt. Man staunt, was da in der Basisversion tatsächlich schon alles mit an Bord ist. Allerdings möchte ich Orgeln nicht mit Autos vergleichen, da fehlen doch die allermeisten Analogien. Gemeinsam ist vielleicht beiden, dass viel Geld aufgewendet werden muss, um Eigentümer zu werden.
#74 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
Zitat von Aeoline im Beitrag #71
Ja! - und und alle Autos demnächst in Serie mit Ledersitzen, dem advanced Sound-System und dem erweiterten Navigations- und Konnektivitätsmodul...
Um das Autobeispiel nochmal zu stressen: Wenn man überlegt, dass du vor vielen Jahren bei einem Auto noch den 2. Außenspiegel und die Kopfstützen extra bezahlen musstest, ist doch heute selbst in Kompaktwagen (z.B. "Golfklasse") mehr oder weniger alles Notwendige schon enthalten. Sicherlich nicht die Ledersitze, aber die haben auch keinen echten Mehrnutzen, das würde ich, auf die Orgel übertragen, nicht mit einer Holzkernklaviatur gleichsetzen. Das wäre vielleicht eher mit einem Sonderholz o.ä. vergleichbar. Sieht schön aus, ist aber verzichtbar.
Und so fräsen sich über die Jahre immer mehr Dinge beständig in die Serienausstattungen, die früher gar nicht oder nur für einen hohen Aufpreis zu haben waren. Vielleicht das beste Beispiel ist die Klimaanlage. Heute nicht mehr wegzudenken, vor 30 Jahren Luxus.
Wenn ich überlege, dass bei einem Klavier, sei es noch so günstig, eine Holzkernklaviatur vorhanden ist, verstehe ich auch nicht, warum man da bei Orgeln so knauserig ist. Das Thema liegt mir insbesondere deshalb am Herzen, weil die unbefriedigende Kunststoff-Klaviaturen der hauptsächliche Trennungsgrund von meiner vorigen Orgel waren.
VG
Stephan
#75 RE: Empfehlung Hauptwerk Spieltisch
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