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Swell boxes: their effect on pipe sounds
Another gem (in two parts) from Colin Pykett:
Swell boxes: their effect on pipe sounds Part 1
This first article qualitatively describes the effects of swell boxes on organ pipe sound and then presents an analysis of measurements taken from three different swell boxes. The next article will cover the mechanical devices used to operate the swell.
I post this here on the digital organ sub-forum because it is where I have read most swell "acoustics" on this forum although the article is mostly about pipe organs proper.
Cheers!
#2 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Interessant und physikalisch korrekt. Vielen Dank @live3TA.
Was machen Wikipedia, viele Sakralorgeln (?) und manche einfachen Sampleplayer daraus? :
WIKI: "Der Begriff Schwellwerk bezeichnet ein Teilwerk einer Orgel, das in seiner Lautstärke durch eine zusätzliche Einrichtung reguliert werden kann."
image.png - Bild entfernt (keine Rechte)
#3 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Ja, die besseren Schwellwerke im Digitalbereich arbeiten nicht nur mit der Lautstärke sondern insbesondere mit dem Frequenzspektrum. Bei hohen Tönen ist die Wirkung stärker als bei den Grundtönen, um es in einfachen Worten auszudrücken.
Bei Pfeifenorgeln mit Raum nach oben ist auch ein "Dachschweller" höchst effektiv. Hatte ich an einer Stadtkirchenorgel erlebt - wahnsinnsmässige Steigerungsmöglichkeiten und natürlich auch beim Decrescendo...
#4 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Zitat von Soli Deo gloria im Beitrag #2
Was machen Wikipedia, viele Sakralorgeln (?) und manche einfachen Sampleplayer daraus?
Don't even try getting an answer from ChatGPT! When I asked it about volume control on the pipe organ, it said something like the swell shutters keep the light out. Somewhere in its sources, the action of window blinds or Venetian blinds were used to describe the swell shutters AND, not thinking because language models can't think, it just spit out that swell shutters keep light out. Interrogating it further, it mumble-printed that the swell shutters kept the air inside the swell box. After I corrected it about air, it finally got to the idea that the closed swell shutters reduce the volume of the pipes because they would then be in a closed box. So, nothing from ChatGPT about harmonic filtering after ~15 minutes of trying to get it print something about the volume. The interaction was instructive about the analogy-basis of the language models, but analogies only get you so far (in swell box effects and life).
I'm sold on human intelligence, especially Mr. Pykett's!!!
#5 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Nunja,
Das Schwellwerk soll ja eigentlich nur die Lautstärke drosseln. Der Frequenzgang ist ein ungewollter Nebeneffekt. Freilich ist es praktisch, wenn ich damit aus einem lauten und obertonreichen Register ein mehr gedecktes leises für die Begleitung zaubern kann. Aber Hauptziel ist nunmal die Lautstärkedrosselung.
#6 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Zitat von Ippenstein im Beitrag #5
Nunja,
Das Schwellwerk soll ja eigentlich nur die Lautstärke drosseln. Der Frequenzgang ist ein ungewollter Nebeneffekt. Freilich ist es praktisch, wenn ich damit aus einem lauten und obertonreichen Register ein mehr gedecktes leises für die Begleitung zaubern kann. Aber Hauptziel ist nunmal die Lautstärkedrosselung.
Das kann ich allerdings überhaupt nicht unterschreiben. Gerade die Veränderung des Klangs ist kein ungewollter Nebeneffekt, sondern genau das, was den Reiz des Schwellwerks ausmacht (insbesondere das "Einsperren" eines voll registrierten Schwellwerks mit Zungen ist für mich der typische romantische Orgelklang). Und u.a. deshalb wirken Digitalorgeln oft künstlich, weil es mitunter klingt, als drehe jemand einfach nur eine CD leiser...
#7 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Ja.
Ein Tutti der im Schwellkasten befindlichen Register bei geschlossenen Jalousien bildet ein kraftvolles, aber verhaltenes Klangspektrum, dessen Dynamik sich beim Öffnen des Schwellkastens steigert und etwas geradezu Majestätisches an sich hat.
Dazu ist das Schwellwerk (wie du sagst bei romantischen Orgeln) meist mit reichlich Registern ausgestattet, oft zahlenmäßig das größte Teilwerk. Werden bei der Disposition genügend Zungenstimmen (möglichst 16′, 8′ und 4′) verwendet, ist dieser Effekt besonders intensiv.
#9 RE: Swell boxes: their effect on pipe sounds
Freilich ist ein Aufschwellen eines reich besetzten Schwellwerkes eine reizvolle Sache und natürlich wird durch das Einhausen der Obertöne der Schwelleffekt noch vergrößert.
Historisch gesehen ist der Schwellkasten für die stufenlose Lautstärkeveränderung entwickelt worden. Die Veränderung des Obertonspektrums ist dabei ein Nebeneffekt, auf den, wenn ich mir die Dispositionen ansehe, erstmal kein Aspekt gelegt worden war.
Bei den englischen Orgeln um 1800 war das Schwellwerk dazu da, den darin enthaltenen Soloregistern Dynamik zu geben.
Im deutschen romantischen Orgelbau war das Schwellwerk das am schwächsten besetzte Werk und hatte im Regelfall keine wirkliche Klangkrone. Vgl. dazu Wernigerode, Merseburg, Schwerin, Annaberg (vor dem Umbau), usw. Und auch viele Orgeln Anfang des 20. Jh. zeigen bei Dispositionen mit bis zu 30 Registern, daß das Schwellwerk ein Echowerk gewesen ist, das man bis ins Nichts hinunterregeln können soll. Da stört eine Klangkrone.
Das reich besetzte Schwellwerk findet sich bei CC und schwappt mit der 1. Orgelbewegung (Schweitzer, Rupp) auf Deutschland über. In Plauen haben wir da ein absolutes Paradebeispiel von 1906 und auch Oelsnitz von 1930, wenngleich es sich nicht von Frankreich hat inspirieren lassen, so findet sich auch da ein üppiges Schwellwerk, das trotzdem mit der Klangkrone und an Zungen sehr zurückhaltend ist.
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