Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Meine Hauptwerk-Einspielungen auf Youtube
Hallo Ekke,
vielen Dank, daß Du so mutig warst Deine schönen Orgelstücke hochzuladen! Ich habe sie mir alle angehört und hatte daran viel Freude. Auch das Foto im Avatar finde ich sehr schön. Es zeigt mir, mit welcher Leidenschaft Du dieses schöne Hobby betreibst, das finde ich gut. Bei manchem Profiorganisten frage ich mich schon, ob er eigentlich noch soviel Freude an dem hat, was er tut (tun muß ?).
Ich bin auch nur Laie im Orgelspiel und weiß, wie vehement man sich verspielen kann, sobald die Aufnahme läuft - insofern ist der kleine "Midi-Trick" doch nicht weiter tragisch. Ich möchte nicht wissen, wieviele professionellere Einspielungen letztendlich auch nachbearbeitet sind.
Gruß und weiterhin so viel Freude mit der Orgelei wie ich, wünscht Dir
Michael
Lieber Michael: Vielen Dank für deine aufmunternden Worte.
Mein Credo: In erster Linie soll es mir Spaß machen und wenn das, was ich mache, anderen Leuten auch gefällt - umso besser.
Profi-Organisten haben sicher auch Spaß an ihrer Arbeit - trotz mancher Unbill.
Grüßle vom Ekke
#4 RE: Meine Hauptwerk-Einspielungen auf Youtube
Hallo Ekke,
laß die Einstellungen in YT ruhig drin. Viele von den Meckerern sollen es Dir erstmal nachmachen. Und Deine Tonqualität kann sich auch hören lassen.
Um eines möchte ich Dich allerdings bitten:
Zwischen Spaß und Freude gibt es einen gewaltigen Unterschied. Spaß ist punktuell beendet - Freude wirkt nachhaltig.
So wünsche ich Dir mit Deiner Kreativität "Freude" .... gerne erinnere ich einen Dichter "... denn die Freude die wir geben, kehrt ins eigne Herz zurück."
In diesem Verständnis
lbG
Clemens
Hallo miteinander,
ich finde die Idee klasse, hier in dieser Rubrik links zu eigenen Aufnahmen, z.B. zu youtube-Videos, zu veröffentlichen und so allen Mitgliedern dieses Forums die Möglichkeiten zu geben, mal die Instrumente, die wir so spielen, zu hören.
Ich setze mal die Initiative fort und zeige euch hier mein Instrument beispielhaft:
https://www.youtube.com/watch?v=JnT0n5VttZY
Zu hören ist eine Hauptwerks-Aufnahme, die ich an meiner Johannus-Kabinet eingespielt habe....
#7 RE: Meine Hauptwerk-Einspielungen auf Youtube
Schöne Orgel - soweit Youtube und (etwas bessere, wenngleich nicht optimale) PC-Lautsprecher ein Urteil zulassen. Und schön gespielt. Ich habe mir gleich die beiden anderen Einspielungen mit angehört. Die "Liebster-Jesu"-Bearbeitungen wären mit etwas weniger Hall glaubwürdiger, finde ich. Der Krebs klingt m.E. richtig wohltuend. Woher kommen die "Trakturgeräusche"? Sind die Klaviaturen so laut?
LG
Michael
Hallo Eberhard,
herzlichen Dank für deine Einspielungen - ich hab mir alle 6 angehört und konnte mich gut hineinversetzen, was es heißt, angesichts des laufenden Aufnahmegeräts zu spielen. Hut ab - so akkurat krieg ich das nicht hin.
Ich wende da einen kleinen Trick an. Ich starte die Aufnahme und dann lauf ich erstmal ein paar Runden durch die Bude, um mich auf das Spiel zu konzentrieren und von der Aufnahme abzulenken. Dann setz ich mich ans Instrument und fange relativ zwanglos an.
Nun sind wir hier ja nicht in einem Fotoclub, wo jeder jeden über alle Maßen loben muß.
Einen Vorschlag hätte ich: Das Pedal könnte ein wenig mehr Stimme vertragen - vielleicht eine zarte 8'-Flöte dazunehmen?
Viele Grüße vom Ekke
Zitat von Wichernkantor
Schöne Orgel - soweit Youtube und (etwas bessere, wenngleich nicht optimale) PC-Lautsprecher ein Urteil zulassen. Und schön gespielt. Ich habe mir gleich die beiden anderen Einspielungen mit angehört. Die "Liebster-Jesu"-Bearbeitungen wären mit etwas weniger Hall glaubwürdiger, finde ich. Der Krebs klingt m.E. richtig wohltuend. Woher kommen die "Trakturgeräusche"? Sind die Klaviaturen so laut?
LG
Michael
Hallo Michael,
mir gefällt Krebs als Komponist ausgesprochen gut und er ist immer wieder lohnenswert, wenngleich nicht gerade einfach; seine Bach-Schule ist unverkennbar.
Es ist natürlich schon ein gewisses fast heikles "Unterfangen", eine Kathdralorgel mitsamt ihrem Hall in einem kleinen Studierstübchen mit Hauptwerk zu spielen, das sehe ich auch als am Rande der Glaubwürdigkeit an. In dem Fall ist der Hall nicht "wegzubügeln", weil die Orgel mit so viel Hall aufgenommen wurde.
Die Trakturgeräusche kamen von "geschlissenen" und zum Glück mittlerweile reparierten Druckpunktmatten (ich hatte darüber an andere Stelle berichtet) und sind heute nicht mehr zu hören, hingegen macht das Pedal gewisse Geräusche, seitdem es ohne untergelegtem Teppich direkt auf dem Laminatboden steht. Das werde ich noch ändern. Allerdings sind ca. 300 kg Gewicht (Orgel und Pfeifenaufbau) nicht so einfach zu heben.....
Zitat
Nun sind wir hier ja nicht in einem Fotoclub, wo jeder jeden über alle Maßen loben muß.
Einen Vorschlag hätte ich: Das Pedal könnte ein wenig mehr Stimme vertragen - vielleicht eine zarte 8'-Flöte dazunehmen?
Viele Grüße vom Ekke
Hallo Ekke,
es ist auch nicht meine Intention, dass es hier um "Lobverteilen" gehen sollte, sondern ich fände es sehr interessant, andere Orgeln und HW-Installationen zu hören (und gern auch zu sehen).
Die Aufnahmen sind jedesmal eine sehr heikle Sache und je nach Mikrofonstandort kann man sehr schnell zuviel Bass einfangen. Ich denke aber, dass eine 8-Fuss-Flöte hinzugezogen ohne Weiteres noch gegangen wäre, ein Prinzipalregister dagegen eher nicht. Danke für für deinen Vorschlag diesbezüglich.....
Hallo Ebi,
Klasse gespielt!
Welches SampleSet hast Du verwendet? Warum erzeugst Du den Ton nicht direkt in Hauptwerk und legst ihn dann unter die Videoaufnahme (wie Du das ja mit Deinem Zoom auch machst)? Verwendest Du vielleicht auch die originalen Johannusregister mit?
LG aus dem Vogtland
Zitat von Klassikfreund
Hallo Ebi,
Klasse gespielt!
Welches SampleSet hast Du verwendet? Warum erzeugst Du den Ton nicht direkt in Hauptwerk und legst ihn dann unter die Videoaufnahme (wie Du das ja mit Deinem Zoom auch machst)? Verwendest Du vielleicht auch die originalen Johannusregister mit?
LG aus dem Vogtland
Hallo,
bei den Aufnahmen, die ich ohne grossen Aufwand einfach mit dem Zoom gemacht habe, sind verschiedene Sample-Sets im Spiel gewesen: Adam-Ehrlich, Laeken, Vollenhove. Wahrscheinlich kann man die Aufnahmen viel professioneller machen, ich habe jedoch zu wenig Zeit gehabt, mir das anzueignen, deswegen: Record-Knopf gedrückt - und fertig.
Im Moment spiele ich sehr gern mit dem Set der Silbermann-Orgel in Arlesheim: wunderbare Aufnahmen einer schönen Orgel, auf der ich auch schon mal selbst spielen konnte vor einigen Jahren; ich werde mal ein paar Aufnahmen davon machen, leider fehlt mit momemtan etwas die Zeit dazu......
#15 RE: Meine Hauptwerk-Einspielungen auf Youtube
Das Zoom H4n ist ein hervorragendes Gerät. Ich besorge mir aus unserer Tontechnik meistens zwei rasiermesserscharfe AKG-900-Mikrophone. Die haben einen sehr ausgeglichenen Frequenzgang und liefern realistische, klare Bässe. (Die meisten Mikrophone am Markt - leider auch die im Zoom eingebauten - bevorzugen die Bässe. Das ist bei "Bumsmusik" erwünscht, für gute Orgelaufnahmen töDlich.) Aber auch die eingebauten liefern gute Ergebnisse.
Wer will, kan ja mal die Klangbeispiele auf http://www.wicherngemeinde-giessen.de anhören. (Hat nix mit "Kunst" zu tun, habe ich abends vor einer Chorprobe mal schnell in die Ecke gespielt, als die Orgel gerade frisch generalüberholt war.) Die sind nur mit dem H4n ohne Zutaten gemacht - einfach (zwecks Dämpfung von Eigenfrequenzen) auf die dicke Lederpolsterung der Altarbibel gelegt.
Krebs' Musik schätze ich sehr. Leider steht der Übeaufwand für seine großen Präludien & Fugen und vor allem für die Trios nicht hinter dem für einen großen Bach zurück. Und da die Bach'schen Vorbilder immer deutlich herauszuhören sind (bis in die Themebildung der Fugen) entscheidet man sich dann doch im Zweifelsfall für das Original. Sehr gerne spiele ich die großen Choralbearbeitungen von Krebs (Bd. IV der Breitkopf-Gesamtausgabe). Sie erinnern in vielem an Bachs 18 Leipziger Choräle und liegen spieltechnisch gut in der Hand. Als Predigtmeditation für den ersten Sonntag der Passionszeit ist Krebs' "Ach Gott, erhör' mein Seufzen" aussichtstreicher Kandidat.
Im Krebs war doch sicher ein Sampleset im Spiel. Die Register klingen absolut Johannus-untypisch.
LG
Michael
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!