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Physis Mixturenditor
#1 RE: Physis Mixturenditor
Zitat von Romanus
....so viel ich weiß, gab es früher schon mal einen Physis-Mixturenbaukasten, der vielleicht noch nicht ganz ausgereift, aber doch immerhin ein guter Ansatz war. Leider wurde dieser dann, anstatt ihn weiter zu entwickeln, völlig fallengelassen....
Hallo Romanus,
wenn Du gerne mit einem Mixtureneditor arbeiten möchtest,
dann solltest Du Dir einen nicht upgedateten CM 100 zulegen.
Damit kannst Du:
den tiefsten Chor (Harm.base) zwischen 2 ²/³´ und 1´
den Charakter zwischen -4 und +4
das Volumen zwischen -9 und + 6
die Chorzahl (Ranks) zwischen 2 und 5
Ansprache (Attack) zwischen 0 und 8 (nimmt die Vorsprache weg!)
Rel. Detune zwischen 0 und 8
Keyboardscaling Low und High
und den Wirkbereich (Key Range) auf der Klaviatur z. B. für Cornette ab fo bis c''''
festlegen.
Einfluß auf die Repetitionspunkte hast Du nicht.
Wenn Du einzelne Töne in der Lautstärke anheben, oder absenken möchtest (um z. B. Repetitionspunkte zu entschärfen, oder zu betonen), geht das mit dem separaten Editor Ton für Ton (der gleiche wie für die Prestigeserie) via serieller Schnittstelle und dem PC.
#3 RE: Physis Mixturenditor
#5 RE: Physis Mixturenditor
Zitat
den Wirkbereich (Key Range) auf der Klaviatur z. B. für Cornette ab fo bis c'''' festlegen.
Ja, das ist bei Sonus editor nicht möchlich. Bizar. Im Holland kenne ich fast nur Kornette ab c1. Auch Franzözische Barock Kornette sprechen meinens wissens ab c1. Aber die sonuskornette sprechen alle ab C. Damit wirdt ein stilgetreues Grand Jeux unmöglich.
Korrigiere mich wenn ich irendwo irre.
LG. PM
#7 RE: Physis Mixturenditor
Dann gehört der Parameter KeyRange vorrangig für Cornette, aber auch für Schwebungen unbedingt in die Vorschlagsliste für Viscount-Updates.
Bis das umgesetzt ist, kannst Du Dir via "Editor" damit behelfen, indem Du in den Cornetten C-e° im Volumen auf "0" regelst.
Hallo Clemens, Stimmt! Habe ich schon lange getan. Mit Editor: C-ho auf -8 dB oder so etwas. Aber die Terzklang im Bass bleibt leider erkennbar. Und das brauche ich nicht im Grand Jeux, weil ich denke dass ist nicht Authentisch. Es bleibt also in der Tat: behelfen.
Das 'behelfen' gilt auch die mixturen, ich falle Romanus bei: die Mixturen sind auch nicht meine Traum. Aber....die gesamte Möchlichkeiten und Features von PM sind doch Grossartig, darum bin ich troztdem zufrieden. Es is soooo viel Orgelmöglichkeiten und - klang, für relativ wenig Geld. Die typische 'Asma-sound" mit Cornet als c.f. und 8-4-3-tremulant bin ich schön sehr nahe. Aber ein Norddeutsch Barock Orgel bin ich nach 4 Monate noch ebenso weit als am begin..... [sad]
Bezüglich Schwebungen, ich bin seit einige woche damit zum Experimentieren (geht nur mit Editor). Es bringt viel lebendigkeit, muss aber sehr vorsichtig genutzt werden - es wird schnell zu viel und wird dann ein Karikatur.
Bezüchlig lebendigkeit, ich will auch noch einmal versuchen ein 'eigen' temperatur in die Orgel zu legen: eine nicht-Perfecte Gleichschwebende oder nicht- Perfecte Werckmeister X - soll die lebendigkeit zu gute kommen, denke ich - in eine PO ist die Temperatur auch selten perfekt.
[PS - ich schreibe nicht so schnell wie du]
LG, PM
#9 RE: Physis Mixturenditor
Zitat von PM im Beitrag #6
Aber die sonuskornette sprechen alle ab C. Damit wirdt ein stilgetreues Grand Jeux unmöglich.
Korrigiere mich wenn ich irendwo irre.
Mit dem Physis-Editor kann man ein Register, dessen Tonumfang sich über die ganze Tastatur erstreckt, bequem und zuverlässig im Diskant und/oder im Bass nach Belieben beschneiden. Somit lassen sich beispielsweise Kornette oder Schwebungen sehr schön wirklichkeitsgetreu abbilden. Auch das Zusammenführen von zwei Registern in der großen Oktave, dass man ja bei Pfeifenorgeln immer wieder mal antrifft, lässt sich auf diese Aert und Weise problemlos darstellen.
Im Anhang dazu 2 Bilder. Rot eingekreist ist das entsprechende Werkzeug. Über die beiden Dreiecke links und rechts definiert sich der Tonumfang des Registers. Ab Achtung: Es gibt auch Register (z.B. Pedalregister, Cornetts, oder Schwebungen) , die von Haus aus nur über einen beschränken Tonumfang verfügen, der sich dann auch nicht erweitern lässt.
Mit herzlichem Gruß
Flauten
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Hallo Flauten,
Jawohl, das weiss ich inzwischen. Trotzdem schön das du es vermittelt!
Meine Cornette sprechen inzwischen meistens ab c1 (Holländisch) oder cis1(alt Flemish, Van Peteghem!). Und die Celestes usw. ab c0 (das is üblich, oder? weiss es nicht ganz genau).
LG PM
Hallo PM,
ich wollte nicht als Besserwisser auftreten . . .
Bei einer Recherche heut im Fourm bin ich halt über dieses Thema gestoßen und hab mir einfach gedacht, vielleicht wäre es irgendjemand hilfreich um dieses Feature zu wissen. Vielleicht ergänze ich die Erläutertung noch mit 2 erklärenden Bildern . . . (Die beiden Bilder hab ich mittlerweilen eingefügt.)
Mit herzliche Gruß
Flauten
Zitat von Flauten im Beitrag #12Hallo Flauten, im Gegenteil, ich habe Ihren Beitrag sehr geschätzt! Wir hilfen einander in diese schöne Forum. Das ist gut und bereichernd!
ich wollte nicht als Besserwisser auftreten . . .
(Ich bin aus Holland, also vielleicht treffe ich nicht immer den richtigen 'Ton' mit mein Schule-Urlaub-Google Deutsch).
LG PM
Hallo PM,
diesen fruchtbaren Austausch schätze ich ebenfalls und bin dafür auch sehr dankbar.
Ohne dieses Forum hätte ich meine Orgel nicht, und ohne dieses Forum wäre es mir nicht unbedingt gelungen, den Klang dieses Instrumentes Schritt für Schritt zu optimieren. Ich lerne in dieser Beziehung fast täglich dazu.
Und was Ihre Deutschkenntnisse angeht: Bis dato habe ich Ihre Beiträge immer als sehr bereichernd und verständlich empfunden.
Mir geht es übrigens in Bezug auf meine Englisch-Kenntnisse ähnlich, und das ist im Bezug auf die äußerst wertvolen Beiträge des Mit-Forianers "ahlborn" sehr, sehr bedauerlich und ärgerlich. Wie gerne würde ich in die Diskussion mit ihm einsteigen, aber das scheitert eindeutig an meinen Sprachkenntnissen.
Mit herzlichem Gruß, und auf weiterhin einen fruchtbaren Austausch
Flauten
Kann ich gut nachvollziehen, Flauten. Obwohl ich in Schulzeiten in Englisch immer recht firm war, schlage ich inzwischen doch das eine oder andere Wort, das mir so einfällt, zur Sicherheit nochmals nach.
Was die interlinguale Kommunikation betrifft: Es ist bestimmt möglich, auf einen englischen Beitrag auch mit einem deutschen Text zu reagieren. Gerade was die Übersetzung von Englisch nach Deutsch (und umgekehrt) betrifft, ist Google Translate recht gut; sprich: Jeder kann sich einen nicht oder nur tlw. verständlichen Text dort problemlos übersetzen lassen.
Diesbezüglich habe ich gar keine Sorgen.
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