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Noten digital: Sonatis
Hallo,
ich überlege auch seit einiger Zeit, Noten digital zu verwenden. Eine E-Ink-Lösung würde mir sehr gefallen. Was nach der Beschreibung an Sonatis aber nicht gefällt, ist die fehlende Möglichkeit, Eintragungen in die Noten machen zu können. Das ist ja etwas ganz Wesentliches, was ich mit Papiernoten machen kann, und ich mache das doch häufig. Wenn ich, was inzwischen zugegebenermaßen selten vorkommt, in der Kirche übe, müsste ich ja wieder alle Papiernoten mitnehmen oder mir irgendwie notieren, was ich anmerken möchte. Dann eintragen und nochmal scannen, das ist schon umständlich. Natürlich könnte ich auch mit einer pdf-Software die gesannten pdf-Dateien bearbeiten und die dann wieder nach Sonatis transferieren. Das ist etwas weniger umständlich, aber trotzdem noch umständlich. Stromsparen macht ja immer Sinn, aber ein bisschen Bequemlichkeit dürfte schon sein.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
#17 RE: Noten digital: Sonatis

Zitat von pvh im Beitrag #16
Eine E-Ink-Lösung würde mir sehr gefallen. Was nach der Beschreibung an Sonatis aber nicht gefällt, ist die fehlende Möglichkeit, Eintragungen in die Noten machen zu können. Das ist ja etwas ganz Wesentliches, was ich mit Papiernoten machen kann, und ich mache das doch häufig.
Genau hier kommt z.B. PadMu ins Spiel.
Und es gibt keinen lästigen Schmutz beim Radieren...


Ja, das sind alles nachvollziehbare Argumente. Aber deshalb auch meine frühe Anmerkung, dass das für die (semi-)professionelle Nutzung in Kirche und Konzert vermutlich wenig geeignet ist. Aber für Amateure wie mich, der ehrenamtlich auch mal kirchlich orgelt, ist das ok. Deshalb schrieb ich ja auch "nach sorgfältigem Abwägen wofür ich eine digitale Lösung tatsächlich brauche". Und für knapp 650 € war das für mich ausschlaggebend im Vergleich zum PadMu, der damals bei 1000 € lag ...
Übrigens kann man ja auch blättern, indem man das Knöpfchen drückt oder den großen Handtaster antitscht, den Herr Strottner dazulegte - den könnte man, wenn einen das Kabel nicht stört sogar auf der Sitzbank platzieren (@ mvn: Sogar bei fremden Orgeln). Wenn man in Papiernoten blättern muss, braucht es mindestens so lange und der Umstand ist derselbe: Du musst mit der Hand ans Pult. Die Blätteroption ist ja für mich zunächst nicht der Grund gewesen digital zu werden ...
LG Bernd
Hallo,
angeregt durch die Diskussion habe ich mir gestern spontan MobilSheets für meinem Notebook (14'' Lenovo Yoga, bei dem man den Bildschirm komplett umklappen kann) gekauft. Dann musste ich das mit der Gestensteuerung gleich ausprobieren, zu Hause und dann in der Kirche. Gestensteuerung erwies sich als schwierig, da zum einen die Kamera nicht die höchste Auflösung hat (ich glaube VGA-Auflösung) und zum anderen an der Seite sitzt, wenn ich das Notebook hochkant stelle. Dazu kommt, dass auf dem Notenpult die Beleuchtung das Erkennen der Gesten (bzw. Mimiken) offensichtlich erschwert. Letztlich funktionieren "Lächeln" (bzw. Mund zur Grinse-Grimasse verzerren), Augenbrauen hochziehen und Mund öffnen einigermaßen zuverlässig. Kopfbewegungen sind unbrauchbar, weil ich den Kopf ja sowieso häufig bewegen muss (nach links und rechts auf die Registertafeln sehen, in den Rückspiegel sehen, nach unten gucken usw.).
Aber dennoch: Ich hatte wieder einmal etwas vergessen, mein Romantik-Album. Das konnte ich aber natürlich mit MobilSheet anzeigen lassen, was auf Anhieb prima klappte. Die Software verhinderte freundlicherweise auch das Abschalten des Bildschirms nach x Sekunden Inaktivität, was ich sonst zum Stromsparen so eingestellt habe. Wenn ich nur meinen Wust an heruntergeladenen Noten mit der Software besser organisieren kann, hat sie sich schon gelohnt. Die Darstellung auf dem Bildschirm des Notebooks war auch gut.
Wegen eines E-Ink-Tablets o.ä. muss ich sowieso etwas überlegen: Die Lieferung unsere Lokalzeitung soll ab demnächst nur bis 10 Uhr garantiert werden. Da muss ich dann auf die Print-Ausgabe leider verzichten und muss nach einer digitalen Alternativ ausschauen.
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
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