Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'

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14.02.2025 22:54
#1 Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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Administrator

Auf der Seite des Deutschen Liturgischen Instituts wurde kürzlich der Redaktionsbericht zum Gotteslob veröffentlicht.

Zitat
Er dokumentiert die langjährige intensive Arbeit zur Erstellung des Gebet- und Gesangbuches, macht deren Intentionen transparent und gibt so auch Rechenschaft über die Gründe von Änderungen, Neuerungen und Auslassungen.


Wen es interessiert: https://dli.institute/wp/redaktionsberic...gotteslob-2013/


🌷Johannus Opus 260 (wird erwartet)

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15.02.2025 14:08 (zuletzt bearbeitet: 16.02.2025 08:44)
#2 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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Hab vorerst nur mal kurz hineingeschaut.
Die allseits kritisierte Spiralbindung der Orgelbücher wurde gewählt, damit man auf schmalen Notenpulten die zweite Buchhälfte nach hinten umklappen kann. Freilich darf man genau das nicht machen, wenn man die Bindung nicht in kürzester Zeit zerstören will …


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15.02.2025 16:50
#3 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
Pr

Vielen Dank für den Hinweis.
Da gibt es jede Menge interessante Informationen zur Entstehung des GL 2013.
Auch auf die Begleitpublikationen wird eingegangen. Ich werde zuerst mal die Kapitel zum Orgelbuch durchlesen.


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24.02.2025 22:00
#4 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
Pr

Sehr interessant finde ich, daß der erfolgreiche Komponist, Musiker und Produzent Giorgio Moroder mal ein Vaterunser vertont hat welches in den gemeinsamen Anhang der Bistümer Österreichs aufgenommen wurde.
Das war mir völlig unbekannt.


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25.02.2025 08:47
avatar  Guilain
#5 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
Gu

Moroders Vertonung ist in etlichen Pfarrgemeinden zur Normalform geworden, obwohl die Melodie (vor allem im zweiten Teil) nicht zum Text passt. In der Österreich-Gotteslob-Kommission habe ich mich - erfolglos - dagegen ausgesprochen, dass dieses Stück aufgenommen wird.
(Bei einer ökumenischen Trauung, die ich bespielen sollte, stand auf dem Programm: "Vater unser gesungen". Auf meine Frage, welches gemeint sei, hieß es: "das normale". Ich spielte also die gregorianische Melodie ein - und die Leute sangen Moroders Stück. Seufz!)


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25.02.2025 09:16
avatar  Sc1978
#6 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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So ist die geografische Lage wieder entscheidend.

Bei uns wäre das "normale" Vater unser eine Vertonung von Peter Janssens. Moroders Stück ist hier gar nicht bekannt.

Gruß aus dem Rheinland

Plz 40591


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25.02.2025 09:38 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2025 09:42)
avatar  SJL
#7 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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SJL

Zitat von Sc1978 im Beitrag #6
Moroders Stück ist hier gar nicht bekannt.



Kannte das bisher auch gar nicht. Nach einer schnellen Sichtung der Noten scheint mir das allerdings auch keine schmerzhafte Lücke im Repertoire gewesen zu sein...


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25.02.2025 11:54
#8 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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Administrator

Zitat von Praestant im Beitrag #4
Sehr interessant finde ich, daß der erfolgreiche Komponist, Musiker und Produzent Giorgio Moroder mal ein Vaterunser vertont hat welches in den gemeinsamen Anhang der Bistümer Österreichs aufgenommen wurde.
Das war mir völlig unbekannt.

Du Glücklicher...


🌷Johannus Opus 260 (wird erwartet)

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25.02.2025 12:31
#9 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
cl

Im Bistum Regensburg ist das Vater unser unter 739 vorhanden....

Liebe Grüße vom Clemens

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25.02.2025 13:59
avatar  wohli
#10 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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Zitat von Gemshorn im Beitrag #8
Zitat von Praestant im Beitrag #4

Das war mir völlig unbekannt.

Du Glücklicher...


Die Musi passt in die narrische Zeit. Gut zum Schunkeln ...


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25.02.2025 14:43
avatar  Sc1978
#11 Österreicherin war Redaktionsbericht
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Weil ich neugierig war, hab ich mal mein GL 2013/Österreich rausgekramt.
Ich muss sagen, der Eigenteil gefällt mir aus rheinischer Sicht eigentlich ganz gut.
Haydn und Schubert braucht es hier nicht, aber die große Auswahl an liturgischen (Ordinarium) Gesängen und Hallelujarufen finde ich gelungen. Im Kölner Eigenteil ist das sehr sparsam gehandhabt.
Die österreichischen Lokallieder/Melodien kann ich nicht beurteilen, weil ich sie größtenteils nicht bzw. mit anderen Melodien kenne.

Plz 40591


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25.02.2025 17:27
#12 RE: Österreicherin war Redaktionsbericht
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Administrator

Die Ordinarien im Österreichteil finde ich reichlich unbrauchbar... außer Haydn/Schubert und 716 (Braun) verwende ich davon so gut wie nichts. An lokalen Gesängen fehlt eine ganze Diözese - und natürlich verbriet man eine lange Liste von Kanons und unterdurchschnittlichen Hallelujas anstatt dem Volk das zu geben, was es wirklich brauchte. Aber davon haben wir im Forum unter anderem Thread schon viel gehandelt.


🌷Johannus Opus 260 (wird erwartet)

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25.02.2025 18:24
avatar  Sc1978
#13 RE: Österreicherin war Redaktionsbericht
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Das Ordinarium von Karl-Bernhardin Kropf finde ich ganz gelungen.

Aber stimmt, ist NGL Stil, das braucht man nicht.

Plz 40591


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25.02.2025 18:38 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2025 18:45)
#14 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
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Administrator

Vor allem ist es schwer, sich darin zurechtzufinden. Mal ne normale Notenzeile, dann zwei Zeilen wie im Chorsatz zusammengespannt, Mehrtaktpausen, Voltenklammern, Akkordsymbole... Wer soll das im "normalen" Kirchenvolk lesen können?
Viel zu schwer.


🌷Johannus Opus 260 (wird erwartet)

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25.02.2025 23:04
#15 RE: Redaktionsbericht zum 'Gotteslob'
Pr

Zitat von Guilain im Beitrag #5
Moroders Vertonung ist in etlichen Pfarrgemeinden zur Normalform geworden, obwohl die Melodie (vor allem im zweiten Teil) nicht zum Text passt. In der Österreich-Gotteslob-Kommission habe ich mich - erfolglos - dagegen ausgesprochen, dass dieses Stück aufgenommen wird.
(Bei einer ökumenischen Trauung, die ich bespielen sollte, stand auf dem Programm: "Vater unser gesungen". Auf meine Frage, welches gemeint sei, hieß es: "das normale". Ich spielte also die gregorianische Melodie ein - und die Leute sangen Moroders Stück. Seufz!)

Dann haben Siegfried Fietz und Giorgio Moroder anscheinend ja was gemeinsam.
Beide haben Melodien geschaffen welche nicht zum Text passen und vom Volk gerne gesungen werden.


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