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Die Qual der Wahl

Herzliche Gratulation Klaus!
Du tätigst mit den "Opus-Schmankerln" TP65LW, Siftflöte und Krummhorn sicher langfristig eine gute Investition.
Geniesse die neue OranjeCore+™-Samplingtechnik mit den Orchesterstimmen Panflöte und Trompete.
Klanglich macht mir meine Studio 260 viel Freude.
LG
Martin

Danke Martin, die Wahl fiel letzten Endes dann gar nicht so schwer... die Holzklaviaturen waren auf meiner Prioritätenliste ja sehr weit oben. Klanglich erbringt die Optimus auf keinen Fall das, was die Opus liefert... so war es beinahe klar, was es letztendlich werden wird. Immer noch leid ist es mir allerdings um das charmante Nautilus-Teak der Studio - doch was soll's...
Dafür hat die Opus eine Vox Humana, das ist nicht zu verachten.

Zitat von Regal acht im Beitrag #75
Krass, dass das mit der Lieferung so lange dauern soll; dabei sind die gewählten Extras keine exotischen Sonderwünsche. Ob die (helle) Eiche noch fertig wachsen muss? ;)
Gute Frage, ich bin ob der doch noch recht langen Wartezeit auch etwas enttäuscht...
Dafür habe ich den Spielraum genützt, um wegen eines Extras nachzufragen: statt Panflöte wäre ein Zimbelsternchen sehr nett...
#79 RE: Die Qual der Wahl

Hallo Klaus,
gratuliere zur Entscheidung und wünsche viel Freude damit.
Ich war beim Treffen im November schon sehr angetan von der Opus - aber mir ist ja auch das Möbel wichtig. Echtholzfurnier und Rollverdeck sind für mich ein Muss und bei letzterem kann die Concerto in der Verarbeitung bei weitem nicht mithalten...
Grüße von der Ur-Ur-Oma (Opus 20, 2004) aus Tirol
Martin

Danke, Martin.
Klar, Echtholz ist Echtholz.
Rollverdeck hat die Opus ja keines mehr, dank dem 'Trend'-Spieltisch. Das ist für mich aber völlig in Ordnung; in meiner kleinen Wohnung würde ich jederzeit zu einer wenig wuchtigen Gehäuse-Ausführung greifen.
Beim Forumstreffen komme ich leider nie zu einem sinnvollen Testen, dafür ist das 'soziale Getöse', das ich aber sehr genieße, zu groß.
Hallo,
ich hätte mich bei den gegebenen Präferenzen und meiner aktuell und wohl auch künftig soliden finanziellen Lage auch so entschieden.
Meine standarmäßige Gloria Klassik 230 (Standard-Tastaturen, gerades Pedal, 1 Intonation) hat 2007 5.450 Euro gekostet, mit doppelt geschweiftem Pedal wären es 5.700 gewesen. Der Preis für das Grundmodell wären jetzt 8.450 bzw. 8.990 mit geschweiftem Pedal, was angesichts der Verbesserungen in Klang und Variabilität nur eine mäßige Preissteigerung bei deutlicher Verbesserung der Qualität darstellt (der Inflationsrechner sagt: 7.810/8.213; die Kaufkraft ist dem Rechner zufolge übrigens nur um 30% zurückgegangen).
Denn man tau un hau rein!
Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.
P.S.: Die neue Orgel wird aber kein Gemshorn haben!? ;-)
#82 RE: Die Qual der Wahl

Herzlichen Glückwunsch, liebes Gemshorn !
@Gemshorn & WIchernkantor: Habt ihr denn bei euren Besuchen auch die ebenfalls neuen Modelle Sonique und Vivaldi angetestet ?
Zumindest die Sonique soll ja ebenfalls die gleiche Technik (OrannjeCore+) enthalten wie Studio und Opus.
Mit neugierigen Grüßen
Robert

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum neuen Instrument. Sicherlich eine gute Wahl mit einer schönen Disposition.
Wie genau würdest du den Unterschied zur Optimus und zur Concerto benennen? Mal abgesehen von allen preislichen Überlegungen?
Die Registerblbliothek der Concerto ist doch sicherlich ein nicht zu verachtendes Schmankerl.
Herzliche Grüße
Ulrich

Hallo Ulrich, danke fürs Mitfreuen!
Es ist immer schwer, etwas zu beschreiben, was man doch auf jeden Fall hören muss...
Im Vergleich zur Opus klang mir die Optimus merkwürdig dünn, fast etwas 'spröde'.
Es gab Zeiten, da war ich wirklich überzeugt, dass Physis das Rennen um den authentischen Pfeifenorgelklang gewonnen habe. Seit der Johannus-Generation Studio/Opus 260/360 denke ich ganz anders. Sampling lebt - und es rangiert auf hochqualitativem Level.
Die Johannüsse klingen realistisch und punkten natürlich auch mit der tollen Akustik des Faltungshalls. Insgesamt 12 verschiedene Kirchenakustiken stehen auf Abruf im Orgelmenü bereit. Jede davon kann hinsichtlich der Lautstärke angepasst werden.
Die Concerto Plus spielte ich nur an, da sie mir aufgrund des Preises nicht mehr interessant erschien.
Sie klang auf jeden Fall hörbar plastischer, saftiger, überzeugender als die Optimus. Das romantische Plenum der Concerto Plus gefiel mir sehr gut. Ob die Opus da nachsteht, kann ich allerdings nicht recht sagen; ich habe die beiden Orgeltypen kaum miteinander verglichen, nachdem nur Studio und Opus in die Endauswahl kamen.
Du hast Recht: Die Registerbibliothek ist ein Viscount'sches Proprium, das für den Hobby-Intonateur ein weites Spielfeld öffnet. Selbst die Optimus besaß bei manchen Registern 8 Varianten, obwohl man im Internet allerorten von 'nur' 3-5 Varianten liest. Die Concerto war noch reicher bestückt. Jedes Register kann - sowohl bei Concerto als auch bei Optimus - onboard intoniert werden (ganz so, wie es bereits bei der 'alten' Concerto war).
Beim Vergleich zwischen Johannus und Viscount müssen die unterschiedlichen Konzepte im Blick behalten werden!
Viscount bietet einen 'Baukasten', mit dem fast alles disponiert werden kann. Früher machte mir das viel Spaß - aber inzwischen drängt es mich, doch endlich zu spielen anstatt mich als Orgelbauer und Intonateur zu befleißigen.
Johannus hingegen bietet digitale Abbilder von 4 berühmten Pfeifenorgeln. Es sind klingende Namen, die auch der weniger Kundige wie ich zumindest schon einmal gehört hat:
- Romantisch (ROM): Vater-Müller-Orgel, Oude Kerk (Amsterdam)
- Symphonisch (SYM): Adema (Raalte) und Cavaillé-Coll (Paris)
- Barock (BAR): Silbermann-Orgel, Katholische Hofkirche (Dresden)
- Historisch (HIS): Hinsz-Orgel, Bovenkerk (Kampen)
Besonders angetan hatten es mir die Vater-Müller-Orgel und die niederländisch-barocke Hinsz-Orgel. Registerexoten wie Carillon und Terzian ließen mich neu aufhorchen. Dadurch, dass jede der Orgeln auch in ihrer angestammten Hallumgebung steht, wird mir als Spieler suggeriert:
Du spielst jetzt in der Oude Kerk in Amsterdam! Oder an der Cavaille-Coll in Paris. Oder an der Silbermann-Orgel in der Hofkirche in Dresden. Das ist schon rein psychologisch ein erhebendes Gefühl!
Wünsche nach Dispositionsänderung kommen innerhalb dieses Konzepts (zumindest bei mir) gar nicht erst auf. Denn egal, welchen Stil ich wähle: Ich spiele damit an einem Meisterwerk historischer Orgelbaukunst, und ich spiele in genau dem Raum, für den diese Orgel gebaut worden ist. Wer würde da eigenmächtig etwas ändern wollen?
Zusätzlich zur Stilauswahl gibt es im Orgelmenü von Opus und Studio auch eine stattliche Zahl von Optionen zur Anpassung des Klanges, z.B. die Auswahl der Spielerposition, die Modifikation von Brillanz und Bass (pro Orgelstil), die Möglichkeit, jeden Einzelton jedes Registers hinsichtlich der Lautstärke anzupassen. Dazu noch die Einstellbarkeit des Anschlagverhaltens, den bewährten 'Lebendigmacher' Chorus, die Windverteilung und eine eigene optimierte Einstellung für den Betrieb mit Kopfhörern.
Das sind m.E. allesamt sinnvolle Features!
Wer noch weiter in die Intonation eingreifen will, kann sich wie schon früher der Intonationssoftware für den PC bedienen.
Allerdings vermute ich, dass mein Bedarf mit den bordeigenen Möglichkeiten der Opus gedeckt sein wird.
Ich hoffe, deine Fragen damit wenigstens im Ansatz beantwortet zu haben!
#88 RE: Die Qual der Wahl


#90 RE: Die Qual der Wahl
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Neuen. Auf viele Jahre viel Freude damit.
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